julesandpi_Aprikosenkuchen

Ich liebe meine Tageszeitung. Nicht nur dafür, dass sie mich täglich nachrichtentechnisch ins Bild setzt, sondern nun auch für dieses Rezept eines einfachen, und fantastisch guten Aprikosenkuchens. Danke, liebe Süddeutsche Zeitung!

Der Kuchen ist mit Mürbteig gemacht, den man auch schon am Vortag fertig kneten, und im Kühlschrank lagern kann. Der Clou: Auf die unterste Mürbteigschicht kommen grob zerdrückte Amarettini, was dem fertigen Kuchen ein wunderbares Marzipan-Aroma verleiht. Auf die Marzipanschicht werden die Apriosenhälften (oder Rhabarber, Zwetschgen, Äpfel) gelegt, darauf kommt die zweite Teigschicht. Dazu frisch geschlagene Sahne, ein Glas Weißwein – und schon haben wir das schönste Dolce-Vita-Gefühl. Hier das genaue Rezept, das Ihr selbstverständlich im Original auch auf der Seite der Süddeutschen Zeitung nachlesen könnt, also hier.

Die Zutaten:

300 Gramm Mehl

200 Gramm Butter

100 Gramm Zucker

1 Ei

1 Kilo Aprikosen (oder ein anderes Obst)

150 Gramm Amarettini

Und so geht´s:
Für den Teig  das Mehl, die (kalte, aber schon weiche) Butter, den Zucker und das Ei vermischen und mit den Händen verkneten. Zu einer Kugel formen, und mit Frischhaltefolie abgedeckt für mindestens eine Stunde (oder länger) in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 185 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen, und den Boden einer runden Kuchenform mit Backpapier auslegen sowie die Ränder mit Butter einpinseln. Den Teig nach dem Ruhen in zwei Hälften teilen, und jede Hälfte zu einer runden Platte ausrollen. Die Autorin der SZ gibt den wertvollen Tipp, dies zwischen zwei ausreichend großen Stücken Frischhaltefolie zu tun. Das klappt sehr gut, so bald der Teig schon etwas platter ist. Vor allem lässt sich die Teigplatte dann besser zur Form  transportieren. Die erste Teigplatte wird also auf den Boden der Kuchenform gelegt, und mit den grob zerkleinerten Amarettini belegt. Darauf kommen die entsteinten Aprikosenhälften (mit der Rundung nach oben), und darauf wiederum die zweite Teigplatte. 45 Minuten im Ofen backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, und am liebsten mit Schlagsahne servieren.
Gutes Gelingen!
Eure Jules

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