Kekse von So BANG

Heute möchte ich euch Chi-Young Bang vorstellen: Sie ist Gründerin der Firma So BANG: Dahinter verbergen sich leckerste Biskuit-Kekse, die wie Broschen dekoriert sind. Jedes Stück wird von Chi-Young per Hand gemacht. Und als ob das nicht schon besonders genug wäre, ist auch die Geschichte hinter So BANG ganz besonders:

Denn Chi-Young, die ich aus meiner Zeit als Redakteurin beim Magazin GLAMOUR kenne, hat für So BANG ihren sicheren Job als Stellvertretende Fashion Directorin von GLAMOUR aufgegeben. Paris, ihre Traumstadt, und der Wunsch, frei zu sein, und etwas anderes zu machen, haben sie zu diesem mutigen Schritt bewogen.  Zum Glück! Denn so ist sie nicht nur Vorbild für alle, die zögren, ihren Traum  zu verwirklichen. Und so gibt es ihre wunderschönen Biscuits (fast zu schade zum Essen), die sich zum Beispiel perfekt als besonderes Geschenk oder auch als Give-Away für eine Hochzeit eignen.Bestellen könnt ihr sie übrigens auf Chi-Youngs Homepage.  Viel Spaß mit Chi-Young und So BANG! Eure Jules

Liebe Chi-Young,

seit wann hast du deine kleine Firma, und seit wann bist du in Paris?
Ich bin seit fast zwei Jahren in Paris und meine Firma „So BANG“ habe ich vor neun Monaten gegründet.

Du machst wunderbare Kekse, nein eher Kunstwerke. Wie genau kamst du auf die Idee, Kekse zu machen, die wie wunderschöne Broschen aussehen?
Das Projekt „So BANG“ ist aus meinen beiden Leidenschaften, der Mode und der Pâtisserie entstanden. Durch meine jahrelange Erfahrung als Stylistin und meiner Affinität zu Schmuck kam mir die Idee mit der ovalen Form für den Biscuit, die an eine Brosche erinnern soll. Ich wollte einen edlen Biscuit kreieren, der sehr „modisch“ ist, worauf sich immer ein Schmuckstück befindet.

Woher nimmst du deine Ideen?
Da ich nebenbei immer noch als Stylistin und Consultant arbeite, inspiriere ich mich natürlich weiterhin bei den internationalen Fashion Shows und Designern.

Hast du ein Lieblingsmotiv?
Eigentlich mag ich jedes einzelne Motiv, denn es ist die Kombination von Design und Farbkomposition, die jeden Biscuit für sich wirken lässt.

Hat jede Brosche einen anderen, eigenen Geschmack?
Nein, die Biscuits haben einen klassischen Geschmack von einem feinen Butterkeks mit einem Hauch Vanille.

Deine Firma passt perfekt nach Paris, die Stadt der Schönheit. Ist das Zufall?
Mehr oder weniger, denn als ich vor zwei Jahren nach Paris kam, war ich hier erstmal für ein sechsmonatiges Sabbatical. In dieser Zeit habe ich Praktika in Pâtisserien und in einem Schmuckatelier gemacht. Während eines Wochenendes mit einer Freundin in der Normandie ist die Idee mit den Biscuits entstanden.

Wie sieht ein typischer Tag in deinem „neuen“ Leben aus?
Mein Tag startet meistens mit Sport, entweder gehe ich joggen oder ich mache Pilates. Das gibt mir eine enorme Energie für den Tag. Dann werden natürlich erstmal die Emails gecheckt, Termine festgelegt und ein grober Tagesablauf festgesteckt, je nachdem, ob eine Order ansteht oder ich neue Ideen kreiere. Wenn ich erstmal anfange zu dekorieren, kann das acht Stunden am Stück dauern.

Hat du einen eigenen Laden oder vertreibst du die Kekse ausschließlich online, beziehungsweise in anderen Läden?
Zur Zeit gibt es meine Biscuits nur online auf sobangparis.com und fr.sobangparis.com zu erwerben, aber ich liefere europaweit.

Vermisst du etwas aus deinem alten Leben?
Manchmal vermisse ich die Routine. Da ich ja vor noch nicht allzu langer Zeit mit „So BANG“ angefangen habe, weiss ich erst am Morgen wie der Tag aussehen wird. Aber so wird es nie langweilig und man bleibt kreativ.

Gibt es Pläne für dein kleines Unternehmen, die du uns schon verraten kannst?
Ich arbeite gerade an einigen Kooperationen und versuche mich dieses Jahr verstärkt in Paris zu etablieren. Mehr kann ich leider noch nicht verraten, aber es sind sehr spannende Projekte!

Vielen Dank für das Interview, und alles Gute für die Zukunft mit deinen wunderbaren Biscuits, liebe Chi-Young!

Und das ist Chi-Young und eine Auswahl ihrer Keks-Kunstwerke:

Chi Young-Bang, So BANG Paris

Fotos der Kekse: Chi-Young Bang

Porträt: Camilla Armbrust