umzug_jules

Es ist geschafft! Vor einigen Tagen sind wir mit Kind und Kegel nach München gezogen. Und der Umzug war echt ein Kraftakt. Aber jetzt wird es langsam wohnlich und heimelig hier. Trotzdem merke ich an allen Ecken und Enden, dass ich eben gerade umgezogen bin. Was durchaus etwas Lustiges, Schönes, aber eben auch Kurioses oder Nerviges hat. Ach, lest einfach selbst:

  • Ich nehme die gleiche Umzugskiste zum gefühlt 35. Mal in die Hand und stelle sie an eine andere Stelle im Keller. Wo sie auch wieder stört.
  • Ich verlasse Ikea mit Einkäufen. Aber nicht den gebrauchten. War aus.
  • Ich gebe ein Vermögen für Essen aus, weil ich die günstigeren Läden einfach nicht kenne.
  • Ich lerne Nachbarn um Nachbarn kenne. Und vergesse in der Aufregung sofort wieder ihre Namen.
  • Die What´s App-Nachrichten an meine Lieben in der alten Heimat enthalten sehr viel Herzchen.
  • Bißchen wie Urlaub: Nachmittags per Rad die Gegend erkunden: Hübsche Kirche! Süßer Laden! Schöne Häuser!
  • Ich betrete das Bürgerbüro zum Ummelden um 09.06 Uhr. Ich verlasse es um 12.03 Uhr.
  • Wo ist…? Wo hast du…? Hä, was macht … hier?
  • Umzugsessen, regelmäßig gebracht vom besten Schwiegervater der Welt, herrlich. Aber jetzt müsst ihr eine Weile auf mich verzichten, ihr Brezen, Fleischpflanzerl und Wiener!
  • Ich sage Zuhause, wenn ich von der alten Wohnung spreche. Und Zuhause, wenn ich in die neue fahre.
  • Ich öffne unter Garantie den falschen Schrank in der Küche, wenn ich ein Glas brauche.
  • Nägel lackieren, was ist das? Ich trage trendige Druckerschwärze vom vielen Zeitungspapier, mit dem Stück um Stück des Geschirrs eingepackt war.
  • Ich mag es hier.
  • Sehr sogar.
  • Nicht verraten.

Eure Jules.

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