Welches Kinderalter ist das schönste?

Welches Alter ist das schönste Kinderalter? Wir haben uns neulich darüber unterhalten. Bei uns, Jules & Pi, sind ja die unterschiedlichsten Altersstufen vertreten. Meine (Pi’s) Mini ist gerade mal eineinhalb Jahre alt, während Jules’ Minis bald neun werden. Ich habe also immer einen Blick in die Zukunft vor Augen, wenn ich mich mit Jules über ihre Minis unterhalte oder wir zusammen unterwegs sind.

Obwohl die Babyzeit bei mir sehr viel präsenter ist als bei Jules, kommt es mir vor als wäre sie schon eine Ewigkeit her, dieses Leben in einer Parallelwelt. Geflasht von allem Neuen. Einfach anders. Wunderschön. Dauermüde. Glücklich. Trotzdem höre ich mich immer wieder sagen, dass es immer schöner wird, je älter unsere Mini ist. Der Alltag kommt zurück. Die Abläufe sind wieder getaktet. Aber unsere Mini ist unser Gute-Laune-Garant (meistens zumindest;-)). Sie erkundet neugierig die Welt, spricht lustige Wörter, singt, tanzt, klatscht, wann immer sie möchte, und freut sich des Lebens. Pure, ungefilterte Emotionen sind das. Über die merkwürdigsten Dinge kann sie lachen und lauthals glucksen. Das reißt uns regelmäßig mit. Über die einfachsten Dinge können wir als Eltern daher auch lachen. So schön unbeschwert. Das ist Balsam für unsere Seelen neben dem ganzen Alltags-Wahnsinn.

Hier ein kleiner Auszug aus Jules´ und meinem Alltag mit unseren Minis.

Alles Liebe,

Eure Pi & Jules

PS: Mehr Beiträge zum Thema Baby oder Kleinkind könnt ihr übrigens bei Das Elternhandbuch nachlesen.

 

Die Kinder fahren mit dem Roller zur Schule, Jules mit dem Rad nebenher.
 
Sohn: Hab ich alles eingepackt?

Jules: Wenn nichts mehr auf dem Schreibtisch lag.

Sohn: Jetzt sag schon.

Jules: Ich bin mir sicher.

Tochter: Da, da – das ist das Eichhörnchen, das ich am Sonntag gesehen habe. Genau das.

Jules: Hm, ja.

Sohn: Auch das Sportzeug?

Jules: Ja.

Tochter: Es hat mich angeguckt!

Jules: Das ist ja süß.

Sohn: Sind wir noch früh genug dran?

Jules: Ganz sicher.

Tochter: Ich will mal ein Eichhörnchen haben.

Jules: Eichhörnchen brauchen Freiheit.

Tochter. Ich will aber eins.

Sohn: Hab ich auch meine Fußballkarten dabei?

Jules: Ja.

Tochter: Du hast ja gesagt, ich bekomme ein Eichhörnchen!

Jules: Quatsch, das ist doch Tierquälerei.

Tochter: Ich bin keine Tierquälerin!

Sohn: Sicher?

Jules: Ziemlich sicher.

Tochter: Ich zeige dir jetzt meinen Lieblingsvogel.

Jules: Ah, okay.

Sohn: Schau nach.

Jules: Mach ich dann nachher.

Tochter: Warte, der kommt gleich.

Jules: Achtung, gucken, ob ein Auto kommt.

Sohn: JETZT. Schau jetzt nach.

Jules: Jetzt? Na gut. Bleib stehen.

Sohn: Und?

Jules: Da liegt ja alles offen drin, dein Schlampermäppchen, dein Federmäppchen. Kein Wunder, dass du immer alles verlierst!

Tochter: Gleich kommt mein Lieblingsvogel.

Jules: Welche Farbe hat der denn?

Tochter: Zeig ich dir dann.

Sohn: Jetzt sag schon, sind die Karten drin?

Jules: Ja, sind sie. Bitte mach in Zukunft dein Federmäppchen zu.

Sohn: Ja, mach ich.

Jules: Du willst, dass ich mich an Sachen halten, dann mach du es auch.

Sohn: Ja-ha.

Stille

Tochter: Jetzt kommt gleich mein Lieblingsvogel.

Jules: Ah ja.

Sohn: Kommen wir zu spät?

Jules: Nein.

Stille

Wir kommen am Schulhof an.

Jules: Und, wo war jetzt dein Lieblingsvogel?

Tochter: Da sind wir vorbei gefahren, ich zeig ihn dir mittags.

Jules: Vorbeigefahren?

Tochter: Ja, vorbeigefahren. Ich zeig dir meinen Lieblingshuckel mittags.

Jules: Lieblingshuckel? Zum Drüberfahren mit dem Roller? Ich habe Lieblingsvogel verstanden.

Es klingelt.

Sohn: Fünf Stunden heute?

Jules: Ja.

Sohn: Und Sport?

Jules: Ja.

Sohn: Tschüß.

Jules: Tschüß, hab dich lieb. Bis später.

Sohn: Ja, tschüß jetzt.

Tochter: Tschüß, hab dich lieb.

Jules: Ich dich mehr. Tschüß jetzt.

 

Pi und ihre Mini morgens beim Aufstehen.
 
Pi: Guten Morgen meine Maus. Aufstehen!

Mini: Nuller weg….Müüüüseli!

Pi: Ja genau, den Schnuller brauchst Du jetzt nicht mehr. Wir stehen auf. Und dann gibt es ein Müsli… Hast Du gut geschlafen?

Mini: Müüüüseli!!!

Pi: Komm, raus mit Dir. Wir machen uns fertig. Dann gehen wir in die Krippe.

Keine Stille.

Mini: Bagger? Bagger seeeehn?!… Bagger laut! Bagger seehn?! …. Bagger?…

Pi: Ja, wenn wir raus gehen, dann gehen wir auch an dem Bagger vorbei. Vielleicht arbeitet der schon…. Aber davor muss ich Dich erst einmal anziehen und fertig machen.

Mini: Nicknack machen.

Pi: Ja ich muss Dich umziehen, dann bist Du kurz nackig.

Mini: Mama auch nacknick.

Pi: Nein, ich bin schon umgezogen, ich bin nicht nackig.

Keine Stille. 

Mini: Papa Arbeit?

Pi: Ja, der Papa ist schon unterwegs zur Arbeit.

Mini: Papa Semmeln Beeze.

Pi: Nein, der Papa holt nicht Semmeln und Breze. Papa arbeitet.

Mini: Papa nicht da….Papa fleissig.

Pi: Ja, genau, Papa ist fleissig, der ist schon in der Arbeit. Und wir gehen jetzt in die Krippe, weil die Mama auch in die Arbeit geht heute.

Mini: Mama fleissig.

Pi: So wir frühstücken jetzt erst einmal. Dann gehen wir raus.

Mini: Mama da. Müüüseli gut. Müüüüüüüüseli….

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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