Tipps Haus renovieren

Bei uns ist es seit einigen Monaten etwas ruhiger geworden, was Freizeitaktivitäten angeht. Warum das? Mein Liebster und ich verbringen jede freie Minute auf unserer Baustelle. Die haben wir nämlich, seitdem wir uns Anfang des Jahres entschieden haben, ein Haus zu renovieren. Von dem Wort Haus sprechen wir gewöhnlich aber nicht mehr allzu oft, wir sagen lieber, wir fahren auf die Baustelle. Das trifft es deutlich besser. Und aus irgendeinem Grund legen wir dort mehr selbst Hand an als wir es je dachten. Aber nicht nur wir, die ganze Familie nehmen wir in Beschlag. Jules und Family sind daher auch fleissig im Einsatz für unser Großfamilienprojekt. Vielleicht geht es jemanden von Euch gerade genauso oder ihr kennt das? Hier ein paar Gedanken zu unserer Dauerbeschäftigung Haus renovieren:

  • Ratschläge zu Renovieren mit Kindern? Dazu kann ich leider keine guten Tipps geben, außer: wenn irgendwie möglich, die Minis abgeben. Baustelle und eineinhalbjährige Mini vertragen sich nämlich nicht so gut, haben wir festgestellt.
  • Seit Monaten immer mit dabei: Bohrmaschine, Handschuhe, Cutter Messer, Maßstab. Ja, es macht uns beiden Büromenschen tatsächlich Spaß, so viel wie möglich selbst zu machen.
  • Gut, es kann jetzt auch wieder aufhören!
  • Es reicht jetzt wirklich.
  • (Vielleicht doch ein Tipp zu Renovieren mit Kindern:) Nette Nachbarn suchen, die einem ein Bobbycar bereitstellen. Zumindest für kurze Zeit können wir uns dann mit ungeteilter Aufmerksamkeit den Handwerkern widmen, wenn die Mini doch am Start ist.
  • Es ist Gold wert, die Großeltern in der Nähe zu haben!
  • The same procedure as every weekend: Mini um 10 Uhr bei Oma abgeben, Opas, Freunde und Nachbarn einpacken und samt Arbeitsequipment, ab auf die Baustelle düsen.
  • Absolut wichtig: Die BaustellenBROTZEIT. Von Oma gebracht. Wir haben jede Leberkäsequelle in der Umgebung getestet. Hot Dogs vom Ikea sind auch eine gute Alternative.
  • Willkommen im digitalen Zeitalter: Handwerker schicken Whatsapp Nachrichten über Baufortschritt und bei Fragen. Sehr lustige Profilbilder sind da außerdem zu entdecken :)
  • Eine Baustelle ist ein absolutes Zeitloch! Kaum angekommen sind 4 Stunden vorbei, und man wollte eigentlich nur kurz vorbeischauen.
  • Habe ich schon erwähnt, dass Großeltern Gold wert sind? Ich glaube schon… Trotzdem noch einmal. Ohne die ging wirklich nichts bei uns. Die Opas sind unsere Baustellen-Mitarbeiter Nummer 1 und die Omas kümmern sich um die Mini und das Essen. Besser geht es nicht.
  • Das war offensichtlich: Es dauert immer länger als gedacht. Ständig kommen neue Dinge zum Vorschein.
  • Euphorie und Detailliebe nehmen proportional zum Baufortschritt ab. Entscheidungsschnelligkeit und Pragmatismus nehmen zu.
  • Warum machen wir das nochmal?
  • Das nennt sich wohl selektive Wahrnehmung: Selbst wenn ich nicht auf der Baustelle bin, habe ich nur Augen für Steine, Böden, Fliesen, Fenster, Grundrisse & Co. Hallo??
  • (Neue) Fenster haben, fühlt sich gut an. Aber am liebsten mag ich den Part, wenn verputzt und gespachtelt wird. Was für ein schönes Handwerk, oder?! Nach Monaten der Herausreißarbeiten wird endlich alles so schön hell, glatt und eben. Ganz langsam fange ich an zu glauben, es wird doch noch ein Haus.
  • Ich befürchte, ich fange zu heulen an, wenn die Böden drin sind.
  • Wir können uns glücklich schätzen, so viele fleißige Helfer zu haben!
  • Was habe ich vorher eigentlich die ganze Zeit gemacht? Ach ja, Zeit für die Mini gehabt, Freunde getroffen, Essen gegangen, mit meinem Liebsten über etwas anderes als Angebote und Arbeitsfortschritt gesprochen…
  • Es wird Zeit für die Fertigstellung!
  • Bitte bald! Ich kann es kaum erwarten…

Alles Liebe, Eure Handwerker-Pi