Mittagsschlaf Baby Bettchen

Ihr seid Baby-Mama oder habt ein Kleinkind zuhause? Dann ist das Thema Schlaf möglicherweise auch bei euch ein Dauerbrenner? Für mich beziehungsweise für meine Kinder war Schlaf (und ist es teilweise heute noch) immer ein wichtiges Thema. Und für die liebe Pi mit ihren Kleinen zuhause auch: An welcher Schraube kann man drehen, damit die lieben Kinder endlich besser schlafen? Was ist „normal“, was nicht? Wir zwei diskutieren viel darüber und tauschen uns aus – so richtig glücklich waren wir mit den Ergebnissen bisher aber nicht. Deshalb haben wir uns für euch (und uns) auf die Suche nach Antworten gemacht und hier unsere besten Babyschlaf Tipps aufgeschrieben. Eines schon mal vorab: Das Schlafbedürfnis ist bei Babys ganz unterschiedlich ausgeprägt – lasst euch also nicht verrückt machen, wenn das Kind eurer Freundin ein zuverlässiger Langschläfer ist, und ihr eine Nachteule zuhause habt. Und generell gilt: Feste, liebevolle Rituale und jede Menge Gelassenheit sind die besten Schlafbegleiter.

Ab wann kann ein Tag- und Nachrhythmus überhaupt funktionieren?

Er ist etwa ab dem vierten Lebensmonat möglich. Um den zweiten Monat rum sind dagegen viele Kinder zwischen 18 und 23 Uhr wach. Das Beruhigende: Der Tag-Nacht-Rhythmus kommt bei Kindern von alleine, ihr könnt aber ein bisschen was dafür tun, um eurem Kind die Umstellung zu erleichtern. Achtet darauf, dass das Schlafzimmer abends abgedunkelt ist, und dass Ruhe einkehrt. Tagsüber solltet ihr dagegen bei den Schläfchen mehr Licht und Geräusche zulassen.

Muss mein Baby immer zur gleichen Zeit ins Bett?

Etwa ab dem sechsten Monat hat ein Baby eine „innere Uhr“, wird also immer ungefähr zur gleichen Zeit müde – tagsüber wie abends. Versucht also ab dieser Zeit einen bestimmten Rhythmus einzuhalten. Ausnahmen wie ein Arztbesuch sind natürlich kein Problem, ein wöchentlich stattfindender Kurs wie Pekip oder Babyschwimmen sollte aber um die Schlafzeiten eures Kindes herum geplant werden.

Soll ich mein Baby immer sofort trösten, wenn es im Bett weint?

Das kommt darauf an: Quengelt es einfach etwas vor sich hin, verarbeitet es wahrscheinlich die Erlebnisse des Tages. Wartet also mal ein paar Minuten ab. Wirklich weinen oder schreien lassen, solltet ihr euer Kind aber nie – es will und kann euch noch gar nicht absichtlich ärgern, im Gegenteil: Wenn es weint, braucht es wirklich eure Nähe. Aber versucht es doch zunächst mal mit sanftem Streicheln statt Rausnehmen.

Braucht mein Baby nachts immer was zu trinken?

Ab etwa zehn Monaten kommt ein Kind ohne die nächtlichen Milchmahlzeiten aus. Allerdings: Ist die innere Uhr eines Kindes um drei Uhr morgens auf Trinken eingestellt, ist diese Gewohnheit oft nicht sofort abzustellen. Ist euer Kind aber sicher satt, und fordert trotzdem nachts seine Mahlzeit ein, sollte Papa mal übernehmen: Weil er beruhigt, ohne gleichzeitig eine Nahrungsquelle zu sein, fällt vielen Kindern die Umstellung leichter als wenn Mama nachts aufsteht.
Manchmal aber wird ein Kind tagsüber einfach nicht satt. Während Entwicklungsschüben beispielweise findet es alles irre spannend – keine Zeit für Essen! Bleibt dran, um euer Kind trotzdem satt zu kriegen: Sorgt zum Beispiel beim Essen für Ruhe – kein Radio, keine Spielsachen in der Nähe. Und plant für die Mahlzeiten mehr Zeit ein!

Muss ich was an der Schlafumgebung ändern?

Vielleicht ist der Raum zu warm? 18 Grad Zimmertemperatur sind ausreichend: Ist der Nacken eures Babys warm und nicht verschwitzt, ist alles in Ordnung! Besser als eine Bettdecke ist übrigens ein Schlafsack, so besteht gar nicht erst die Gefahr, dass sich euer Baby die Decke über den Kopf ziehen kann. Und drunter zieht ihr eurem Kind je nach Jahreszeit einen langärmligen oder einen ärmellosen Body an.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen: Und wenn ihr mögt, lasst uns wissen, ob unsere Tipps euch geholfen haben!

Alles Liebe,

eure Jules