bauchweh

Ich kann mich noch so gut erinnern als wäre es gestern: Was hatten meine Zwillinge als Babys Bauchweh! Was haben sie gebrüllt! Und wie oft habe ich mich gefragt: Woran liegt es? Und mit der wachsenden Anzahl nicht durchgeschlafener Nächte und unruhiger Tage, vor allem auch: Was hilft dagegen?? Letztes Jahr, als Pi´s Kleiner geboren wurde, hatte ich ein Déjà-Vu: Stundenlang habe ich ihn – liebend gerne! – im Fliegergriff getragen, weil er sich vor Bauchschmerzen gewunden hat. Jetzt, da diese Phase geschafft ist, haben Pi und ich nochmal alle unsere Tipps gegen Babys’ Bauchweh zusammengetragen. Und uns ehrlich gesagt gefreut, als der Kunde Shop Apotheke auf uns zukam, und wir diesen Ratgeber mit seinem Angebot verquicken konnten: Denn auch wenn wir die kleinen Einzelhändler vor Ort lieben – in der Babyphase habe ich es sehr zu schätzen gelernt, einfach mit ein paar Klicks an das Babyequipment oder die kleinen Helferlein zu kommen, die. ich. jetzt. dringend. brauche!!! Aber bevor wir euch diese Helferlein ans Herz legen, nochmal kurz zur Frage: Woher kommt das Bauchweh eigentlich? Die Antwort ist allerdings nicht so ganz eindeutig: Zum Einen vermutet man, dass der Magen-Darm-Trakt bei Babys einfach noch nicht ganz entwickelt ist. Außerdem sagt man wohl nicht zu Unrecht, der Bauch sei das “Zentrum unserer Gefühle”. So vermuten Experten, dass sich eben auch die Verarbeitung vieler Eindrücke bei Babys im Bauchgrummeln bemerkbar macht. Und zu guter Letzt hat das Bauchweh meist einen ganz simplen Grund: Oft bekommen Babys beim Trinken eben einfach zu viel Luft in den Bauch. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Baby wegen Blähungen weint, beobachtet mal seine Haltung: Wenn es die Beinchen immer zum Bauch zieht, sind Bauchschmerzen wahrscheinlich. Und das könnt ihr tun, um eurem Baby zu helfen:

Tragen, tragen, tragen

Und zwar am besten im Fliegergriff, weil sich dabei die aufgestaute Luft am besten lösen kann. Und so geht´s: Stützt mit der linken Hand die linke Schulter eures Babys. Die rechte gleitet zu seinem Bauch. Dreht euer Baby nun langsam um, sodass sein Körper auf eurem rechten Unterarm und das Köpfchen in der rechten Ellenbeuge ruht (oder eben alles umgekehrt, wenn ihr so besser tragt). Aber Vorsicht: Am besten erst in den Fliegergriff wechseln, wenn euer Baby schon aufgestoßen hat, und das geht am besten in aufrechter Position.

Richtig trinken

Einfacher gesagt? Stimmt! Denn wer Durst hat, trinkt nun mal gierig – wer weiß schon, wie lange es was gibt? Helft eurem Baby also mit ganz einfacher Technik. Spezielle Anti-Kolik-Fläschchen (zum Beispiel bei Shop Apoteke) haben ein Ventil im Sauger, das verhindert, dass Luft in die Flasche gelangt. Außerdem fließt die Milch nur so schnell euer Baby trinkt. Ihr stillt euer Baby? Vielleicht probiert ihr die Flasche mal zu der Tageszeit aus, wenn euer Baby besonders schnell trinkt (und sich danach quält). Pumpt ihr ab, muss euer Baby trotzdem nicht auf die Muttermilch verzichten.

Den Speiseplan checken

Und zwar euren! Denn wenn ihr stillt, kommt bei eurem Baby natürlich auch an, was ihr zu euch nehmt: Ihr müsst euch keinesfalls ganz einschränken, aber lasst doch mal einzelne (blähende) Lebensmittel weg, und guckt, ob das Bauchweh bei eurem Baby besser wird: Verzichtet also mal für ein paar Tage auf Zwiebeln, danach auf Kohl, esst dann zeitweilig keine Hülsenfrüchte. Hilft das nicht, streicht mal einige Tage Kuhmilch und Käse vom Speiseplan. Tipp: Führt am besten Tagebuch über eure Mahlzeiten und zugleich über das Schreiverhalten und offensichtliche Bauchschmerzen eures Babys. So könnt ihr viel einfacher einen Zusammenhang feststellen.

Massieren

Wenn man selbst weiß, wie wohltuend eine Massage bei allen möglichen Schmerzen ist, kann man nur sagen: Genauso geht es euren Babys auch! Eine Massage wirkt beruhigend, schützend – und am Bauch eben auch krampflösend: Hebammen und Ärzte empfehlen eine sanfte Massage ab der 5. Lebenswoche, dann hat sich der Nabel des Babys ausreichend stabilisiert: Verwendet zum Massieren am besten ein spezielles Bäuchlein-Öl (zum Beispiel bei Shop Apotheke), das enthält noch beruhigende Pflanzenextrakte wie Kamille, Anis oder Kardamom, und die wirken zusätzlich verdauungsfördernd. Verreibt also einige Tropfen Öl in euren Händen, damit es schön warm wird: Verteilt es nun mit ganz sanften, ruhigen Bewegungen  auf dem Bauch eures Babys. Jetzt mit einer flachen Hand ganz langsam und in kreisenden Bewegungen etwa zehnmal um den Bauchnabel herumstreichen. Wichtig dabei ist: Immer im Uhrzeigersinn massieren, denn so verläuft auch der Dickdarm. Lasst eure Hand dann etwas auf Babys´ Bauch ruhen, das wärmt schön. Malt dann mit zwei Fingern und sanftem Druck fünf immer größer werdende Kreise um den Bauchnabel. Abschließend wieder die Hand zum Wärmen für einige Zeit auf den Bauch legen.

Wärme

Apropos Wärme: Nicht nur bei uns Großen wirkt eine Wärmflasche auf dem Bauch Wunder bei Blähungen und Kämpfen. Achtet aber darauf, dass die Wärmflasche wirklich ganz dicht verschlossen ist, und gebt sie in einen Überzug. Kirschkernkissen sind eine tolle Alternative, weil die Kerne die Wärme lange speichern. Aber auch hier die Temperatur nach dem Erwärmen checken. Kissen entweder bei etwa 150 Grad für zehn Minuten im Ofen erwärmen oder etwa eine Minute bei 600 Watt in der Mikro. Ich persönlich bin allerdings ein riesiger Fan der sogenannten Warmies (zum Beispiel bei Shop Apotheke), seit mein Sohn mal eines in Gestalt eines schwarzen Schafs geschenkt bekommen hat: Die Kuscheltiere sehen nicht nur total süß aus (erste Ablenkung ist garantiert!), sie fühlen sich auch weich an (der Wohlfühlfaktor kommt dazu!) und sie verströmen einen herrlich beruhigenden Lavendelduft, wenn sie mal erwärmt sind. Das ist nämlich der Clou: Das ganze Tier kann man in den Ofen oder in die Mikro packen!

Andere Hilfsmittel

“Du musst unbedingt die Zäpfchen und die Tropfen erwähnen”, das hat mir Pi noch ans Herz gelegt bevor ich mich ans Texten dieses Beitrags gemacht habe. Auf alle Fälle, Pi, denn beides hat auch meinen damals super geholfen: Die Rede ist von Zäpfchen mit entkrampfenden und beruhigenden Zusätzen wie Kamille und Kümmel, wie ihr sie zum Beispiel bei Shop Apotheke hier bestellen könnt. Und vom Klassiker, den sicher alle, die schon durch die Babyzeit durch sind, kennen: Entschäumende Tropfen, die gegen zu viel Gase, also Luft im Bauch, helfen sollen. Gibt es ebenfalls zum Beispiel bei Shop Apotheke hier.

So, ihr Lieben: Hoffentlich konnten wir euch mit unserem Ratgeber ein paar Anregungen vermitteln, wie ihr die bauchwehgeplagte Zeit übersteht. Lasst uns doch wissen, ob euch etwas besonders geholfen hat! Oder ob ihr noch andere Tipps und Helferlein kennt?

Alles Liebe! Eure Jules

 

Thanks to: Photo by Michal Bar Haim on Unsplash