Lieblingsdinge_Oktober

Was zum Gucken, was zum Essen, zweimal was für die Beine – und einmal einfach schön! Neugierig? Dann lest, was Jules´ Oktober noch schöner macht:

Babylon Berlin!

Hach, was soll ich sagen: Ich liebe diese Serie über die goldenen 1920er in Berlin um den charismatischen Kommissar Gereon Rath und die vorwitzige Charlotte Ritter! So gut gemacht, so spannend, so tolle Hauptdarsteller. Das Blöde ist nur: Die erste Staffel haben wir dank der Mediathek schon durch … jetzt fiebere ich dem Start von Staffel 2 entgegen – und der ist: Heute!!! Weil mich das Knistern zwischen Gereon Rath und Charlotte Ritter ganz kirre macht, ich kaum erwarten kann, was es mit Gereons großer Liebe „Helga“ wirklich auf sich hat, und ich echt gespannt bin, was der „böse“ Bulle Bruno eigentlich vor hat…

Übrigens, wenn ihr auch gerade im Babylon-Fieber seid: Guckt mal auf die Website der ARD, hier gibt es tolle Hintergrund-Videos zur Serie. Und wenn ihr den Song „Zu Asche, zu Staub“ noch nicht kennt, dann hört unbedingt mal rein.

Und was mich natürlich brennend interessiert: Was ist eure liebste Figur in Babylon Berlin?

 

Zwetschgenkuchen!

„Bleib doch nachher noch auf einen Kaffee, ich wollte eh noch einen Kuchen machen“… schrieb meine Freundin Andrea, etwa eineinhalb Stunden bevor ich meinen Sohn bei ihrem zum Spielen vorbei bringen wollte. „Klingt aufwändig, mach dir bitte keinen Stress. Geht auch ohne Kaffee…“, tippte ich zurück. Und bekam 90 Minuten später den leckersten Zwetschgenkuchen serviert, den ich seit Langem gegessen hatte. Das Rezept kam später hinterher, mit Andreas Versicherung: Das sei der schnellste Kuchen, den sie im Repertoire habe. Was soll ich euch sagen: So ist es! Hier kommt das Rezept:

250 Gramm Mehl

125 Gramm Zucker

125 Gramm Zucker (ich nehme braunen)

1 Ei

1 Päckchen Vanillezucker

1/2 Päckchen Backpulver

etwas Zitronenschale

etwa 500 Gramm Zwetschgen

und zum Darüberstreuen etwas Zimt-Zucker

Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zwetschgen entsteinen und halbieren. Die restlichen Zutaten zu einem glatten Mürbteig verkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform drücken. Die Zwetschgenhälften mit der Innenseite nach oben darauf verteilen, etwas Zimt und Zucker darüber geben, und 60 Minuten backen.

 

Geschirr in Naturtönen

Kennt ihr das? Auf Instagram scrollt ihr immer mal wieder über einen Account, den ihr vielleicht mal abonniert habt – keine Ahnung mehr – oder der als Werbung durchläuft. Und es bleibt immer ein schöner Eindruck hängen, jedes Mal. Irgendwann sucht ihr im Internet danach und entdeckt ein wunderschönes Label mit handbemaltem Geschirr aus Portugal. So ging es mir mit „Motel a mio“. Ich freue mich übrigens wirklich, euch zu sagen, dass ich die Mädels von “Motel a mio” gar nicht kenne. Halt, so stimmt das natürlich nicht – ich würde euch natürlich sehr gerne kennen lernen! Will aber damit sagen: Das hier ist keine Koop, keine Werbung, kein Freundschaftsdienst. Ich finde die Tassen, Schüsseln und Teller einfach traumhaft schön. Alleine sie anzugucken, fühlt sich wie ein Spaziergang am Strand an. Ich bin tatsächlich nur noch am Überlegen welche Farben ich mir kaufe, denn im Online-Shop und in den beiden Läden in München gibt es nicht nur das zarte Koralle und das meerblaue Türkis, sondern soooo viel Schönes mehr!

Motelamio  Motelamio  Motelamio

Ein Spaziergang nach Siebenhütten

Sorry, alle Nicht-Bayern: Dieses Ausflugsziel ist auf die Schnelle nur für meine „Landsleute“ zu erreichen. Es sollte aber unbedingt auf euren Zettel, wenn ihr demnächst mal im schönen Oberbayern seid´s! Wenn ihr unseren Blog schon länger verfolgt oder uns auf Instagram abonniert habt, wisst ihr, dass ich ein Tegernsee-Fan bin. Auch wenn sich dort die „Großkopferten“ und die „ganz die Wichtigen“ und die „b´sonders Schönen“ gerne zeigen – ich mag die Gegend um den Tegernsee vielleicht auch gerade deshalb. Denn neben Wandern und Seeblick genießen, hat man halt tatsächlich bisserl was zu schauen und zum Schmunzeln. Aber die ruhigeren Ecken, die gibt es eben auch: Zum Beispiel den Weg von Kreuth (parken beim Gasthof „Batznhäusl) an der Hofbauernweißach entlang, über die Lichtung bei Wildbad Kreuth (genau da, wo sich die CSU lange zu ihrer Klausur getroffen hat), hinter zu den “Siebenhütten”, die in Wirklichkeit nur noch vier sind. Vor der Alm kann man noch bis 21. Oktober herrlich Kuchen essen und was trinken. Die Kinder pritscheln bei nicht zu kühlem Wetter ein bisschen an der Hofbauernweißach, die dort in kleinen Wasserfällen plätschert. Eine ausführliche Wegbeschreibung findet ihr hier.

Cropped Jeans

(Unbezahlte Werbung wegen Markennennung)

Ich weiß gar nicht genau, was mich am aktuellen Modetrend der Cropped Jeans so freut: Vielleicht erinnern sie mich einfach an meine Jugend, und die war – ja, ich gebe es zu – noch bevor man gemeinerweise „Hochwasserhosen“ zu den natürlich absolut coolen Cropped Jeans sagte. Aber abgesehen davon finde ich sie einfach sehr lässig und mindestens genauso bequem: Nach Jahrzehnten der stylishen, aber beengten Slim- und Skinny-Jeans fühle ich sowas wie Bewegungsfreiheit, juhu! Weil der Oktober so schön mild ist, stellt sich das Problem der kalten Beine bei der verkürzten Hose auch noch nicht. Allerdings habe ich auch hier schon, dank der lieben Pi, einen Trick: Mit hauchdünnen, nudefarbenen Kniestrümpfen getragen, funktionieren eure Cropped Jeans und Culottes auch an kühleren Tagen!

Mein Exemplar ist übrigens von Arket und ich trage es am liebsten mit einem schlichten Shirt oder Pullover (in den Bund stecken!) und meinen Sneakers.

Cropped_Jeans

Ich wünsche euch einen wunderschönen Oktober,

alles Liebe, eure Jules

 

Thanks to:
Title-Photo by Arnel Hasanovic on Unsplash
Header-Photo by Paul Weaver on Unsplash
Photo “Motel a mio”: Motel a mio