Was auf die Ohren, was auf die Augen, lecker Suppe, und Natur-Schönheiten. Na, erratet ihr, was Jules´ Lichtblicke für den November sind? Bitte sehr, hier kommen sie:

 

Ohrringe in Horn-Optik

Bei Schmuck liebe ich Gold. Ich finde goldene Creolen oder mehrere Stecker in den Ohrläppchen geben jedem Look gleich das gewisse Etwas – und ich mag einfach die warme Farbe des Metalls. Konkurrenz in meiner persönlichen It-Liste bekommt es diesen November allerdings von den wunderschönen Ohrringen in Horn-Optik, die ich bei “Kauf dich glücklich” in München entdeckt habe: Sie sorgen für einen Hauch Ethno, und sind dank ihrer grafischen Formen doch total modern! Welche gefallen euch am besten?

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“Sex in the City” auf bayrisch

Wenn ihr hier schon etwas länger mitlest, kennt ihr sicherlich mein Faible für Serien – vor allem in einem grauen Monat wie November, wenn die Couch so verlockend ist: Ich bin “Grey´s Anatomy” seit Jahren verfallen, und schwärme nun auch für “Babylon Berlin”, die deutsche Knallerserie. Und: Ich habe ein Kleinod entdeckt: “Servus Baby”, sozusagen ein “Sex and the City” auf bayrisch! In den bisher vier Folgen (es sollen wohl noch welche folgen, juhu!) geht es um vier Frauen um die dreißig, und deren Seelen- und Liebesleben. Und noch eine weitere Hauptrolle gibt es in der Mini-Serie, gespielt von meiner geliebten Stadt München. Alles dreht sich also um viel Liebe, Lachen, Weinen – und Mingas schönste Plätze sind dabei auch noch zu sehen. Guckt doch hier mal rein!

Kürbissuppe

Die Temperaturen fallen unter 15 Grad und bei mir kommt die erste Suppe auf den Tisch! Und davon koche ich dann am liebsten einen riesigen Topf, damit es sich lohnt und die liebe Familie für ein paar Tage satt wird. Mein alljährlicher Favorit, mit dem ich in die Suppensaison starte, ist Kürbissuppe. Deshalb nehme ich alle paar Tage am Gemüsestand ein großes Stück Muskatkürbis mit. Ich verwende diese Sorte am liebsten, weil sie fein und aromatisch schmeckt. Zusätzlich immer zuhause habe ich Karotten, Zwiebeln, Ingwer und Kartoffeln. Dann wird alles geschält und in grobe Stücke geschnitten. Ich nehme übrigens etwa dreimal so viel Kürbis wie Karotten und Kartoffeln für eine Suppe, dazu eine Zwiebel und ein etwa daumengroßes Stück Ingwer. Alles wird in zwei, drei Esslöffeln Raps- oder Sonnenblumenöl auf mittlerer Stufe gut angedünstet, etwa 15 Minuten lang. Als Gewürze verwende ich ordentlich Salz, etwas Pfeffer, Muskat und Paprika. Dann gieße ich das Gemüse mit so viel Wasser auf, dass es nur zu drei Vierteln bedeckt ist, sonst wird die Suppe nachher zu flüssig – und ich mag sie einfach schön sämig. Alles etwa 20 bis 30 Minuten köcheln lassen und anschließend mit dem Zauberstab gut zerkleinern.

Was nicht fehlen darf: Einige Tropfen Kürbiskernöl auf der angerichteten Suppe, und ein gutes Butterbrot dazu. Mmmhh!

Kuerbissuppe

Zarte Deko

Ich bin eine Blumen-Liebhaberin. Und so nehme ich meist am Freitagsmarkt hier in meiner Ecke einen Packen Rosen mit, eine einzelne Hortsensie, Tulpen – ach, was es eben gerade so gibt. Wahlweise reiße ich am Feldrand Blühendes aus, das mir gerade so ins Auge fällt, wenn ich vorbei jogge oder radle. Doch, was nun? Naturgemäß gibt der November nicht mehr so viel (natürlich) Blühendes her. Um unserem Zuhause trotzdem eine heimelige Note zu verpassen, und zumindest eine meiner vielen Lieblingsvasen aufstellen zu können, greife ich zu meiner Geheimwaffe: Dem Eukalyptuszweig! Er hält wirklich den ganzen Winter über als Deko, und sieht mit seinen silbrig-grün-schimmernden Blättern zart und zugleich etwas abstrakt aus: Eine Schönheit. Der tolle Nebeneffekt: Eukalyptus verströmt diesen frisch-herben Geruch, ein Duftkerze könnt ihr euch also sparen. Was denkt ihr? Wird der Eukalyptuszweig auch euer Winterfavorit?

Eukalyptus

Ein französisches Label

Neben landestypischem Essen, Wein und schönen Landschaften, entdecke ich im Urlaub auch gerne kleine Labels aus dem jeweiligen Land. Auch in unserem diesjährigen Sommerurlaub, der mich zur lieben Pi nach Frankreich führte, habe ich wieder eines gefunden: In einem der vielen, kleinen, zauberhaften Läden von Montpellier. Das Label heißt “Emile et Ida”, und eroberte mich sozusagen in Form einer Bluse in Off-White, die mit hauchdünnen Goldfäden durchzogen ist, und zarte Raffungen an den Schultern hat. Sie ist nun eines meiner schönsten Stücke, das, zur Jeans getragen, ein schlichtes Outfit sofort auf besonders dreht. Erst später, zurück in München, entdeckte ich, dass “Emile et Ida”, seine Wurzeln eigentlich in der Kindermode hat. Und die Sachen für Kinder von drei Monaten bis 14 Jahren sind so wie meine Bluse: Schlicht, aber doch mit dem besonderen Etwas. Weil es Kids noch etwas bequemer möchten als ich, sind viele der Stücke aus superweichem Jersey. Genauso wie die Sweater für Damen. Und das kann ich bestätigen: Ich konnte meine  Hände kaum von einem kuscheligen, grauen Sweater nehmen, das damals auch im Laden in Montpellier hing, leider nur nicht mehr in der passenden Größe… Ach, auch noch schön zu wissen: Die Teile von “Emile et Ida” werden in Europa produziert, zu 90 Prozent in Portugal.

Ich wünsche euch einen wunderschönen November!

Alles Liebe, eure Jules

 

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Photo Emile et Ida: Emile et Ida
Photo Ebba: Kauf dich glücklich