Frische Farben, faire Einkäufe, leckerer Sonntagskuchen (mit Clou!), ein stylisher Aufräumhelfer – und ein Lebensmotto für 2019 (mindestens)

Zartes Pink

Weihnachten war schön, wunderschön – und dieses Jahr habe ich auch viel mit den traditionellen, klassischen Farben Rot und Grün dekoriert. Aber kennt ihr das? Im Januar brauche ich frische, helle Töne! Weiß! Rosé! Pink! Und deshalb liebe ich die Kerzen “Gradient”, die es zum Beispiel hier zu kaufen gibt: Sie haben einen Farbverlauf von Weiß zu Rosé. Wer einen anderen Farb-Favoriten hat, kann noch zwischen sieben weiteren Tönen wählen. Dazu noch zarte Tulpen – und schon weht eine frische Brise in meiner Wohnung!

Nachhaltige Mode shoppen

Ich sage es gleich vorweg: Ich lebe längst noch nicht genug nach nachhaltigen Aspekten. Klar, ich trenne meinen Müll (einfach), kaufe so wenig Plastik wie möglich (schwierig), und überlege mir mittlerweile sehr viel länger als noch vor zehn Jahren, ob ich ein neues Kleidungsstück wirklich brauche (klappt mal so mal so). Zumindest kaufe ich wenn schon, mal lieber ein teureres, hochwertigeres Teil statt fünf Billigheimer. Und doch geht in Sachen nachhaltige und faire (ist ja nicht unbedingt das Gleiche) Mode noch viel, viel mehr: Das wurde mir klar, als ich für einen Auftraggeber Texte über nachhaltige und fair produzierte Mode schreiben durfte und so auf einige Shops gestoßen bin, wo es diese gibt. Unter anderem ist das Folkdays in Berlin: Das Unternehmen arbeitet mit 40 Partnern aus 20 Ländern zusammen. Das sind kleine Handwerksbetriebe in Entwicklungs- oder Schwellenländern, zu denen ein persönlicher Kontakt betsteht, und die fair bezahlt werden. So kann man bei jedem Produkt auf Folkdays auch sehen, in welchem Betrieb es gefertigt wurde. Und: Neben Mode und Schmuck gibt es bei Folkdays auch Geschirr, Kissen und Decken. Unten eine Auswahl meiner Lieblingsstücke. Ihr wollt noch mehr über nachhaltige Mode wissen? Dann kann ich euch nur meine ehemalige Kollegin Mirjam Smend ans Herz legen: Sie ist mit ihrem Blog My Greenstyle Pionierin auf dem Gebiet und Expertin in Sachen nachhaltige Mode (und wir sprechen hier nie von oller Öko-Mode, meine Damen!!), und hat sogar die Messe Greenstyle-Muc ins Leben gerufen. Hut ab, Mirjam! Und für mich heißt es ab diesem Januar: Ich versuche noch nachhaltiger zu shoppen. Was ist mit euch? Habt ihr auch schon Erfahrungen mit nachhaltiger Mode gemacht?

Sweater_Folkdays
Sweater “Daphne”

Ein Kuchen “mit ohne”

Kennt ihr das? Es ist Sonntag, kein Mensch will vor die Tür, aber ein Kuchen – ja das wäre jetzt fein! Allerdings fehlen die Eier zum Backen, und die Butter reicht auch nur noch fürs Frühstück am nächsten Tag. “Geht nicht auch Kuchen ohne Eier?”, fragt mein lieber Mann. Mitleidiger Blick meinerseits – der hat ja keine Ahnung. Gucke also nur nach, um ihm das unter die Nase zu reiben. Und entdecke? Ein Rezept für einen Marmorkuchen ohne Eier und Butter, dafür mit mehr Backpulver, Milch und Rapsöl, der – ungelogen – genauso lecker und saftig wird wie sein Pendant mit Ei. Möchte man wirklich was zum Mäkeln finden, dann vielleicht, dass er am dritten Tag trockener ist als mit Ei und Butter. Aber drei Tage? Überlebt bei uns sowieso nichts Süßes. Und deshalb kommt hier das Rezept. Lasst es euch schmecken!

Die Zutaten:

400 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

80 ml Rapsöl

320 ml Milch

4 EL Kakao

1 TL Rum

4 EL Milch (zum dunklen Teig)

200g Zartbitter-Kuvertüre oder Puderzucker für den fertigen Kuchen

Die Zubereitung:

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermengen und mit Milch und Öl verrühren. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Guglhupfform geben. Zum Rest nun Kakao, die 4 EL Milch und den Rum geben und verrühren. Den dunklen Teig auf den hellen geben und etwas unterziehen. Nun ab in den auf 175 Grad vorgeheizten Backofen, und etwa 40 Minuten backen. Schmeckt super mit Puderzucker oder dunkler Schokoladenglasur.

Marmorkuchen

Verstauraum in schön

Mit Zeitungskörben, Kissenaufbewahrungen und Spielsachenverstauraum ist das so eine Sache: Sie sind oft praktisch, aber naja, nicht so wirklich schön. Oder sie machen alles gleich etwas steril, weil die Dinge, die darin sind einfach so ganz verschluckt werden. Zum neuen Jahr hat euch der Aufräumwahn gepackt, und ihr sucht ein hübsches Accessoire dafür? Ich habe mich in den Aufbewahrungskorb von Ferm Living verguckt: Er ist zwar nicht neu, und auch bei uns “wohnt” er schon einige Zeit, aber genau das ist es ja: Er gefällt mir immer noch sehr. Ist eben ein zeitloses, frisches Design. Außer in Rosé gibt es ihn übrigens auch in Schwarz, Light Grey, Mint und Messing (sehr angesagt), und ihr habt die Wahl zwischen drei Größen. Der Korb selbst ist aus festem, pulverbeschichteten Eisendraht. Der Clou: Es gibt auch einen Deckel dazu, in geräucherter oder geölter Eiche, oder in Schwarz. So kann aus dem Korb schnell mal ein Beistelltisch werden. Kaufen könnt ihr den “Wire Basket” zum Beispiel hier.

Glücklich sein

Wer mich kennt, weiß: Alle zwei Wochen um 22 Uhr habe ich eine Verabredung. Auf meiner Couch. Mit meiner Lieblingssendung, der NDR-Talkshow. Meine Dating-Partner: Babara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt, das kongeniale Moderatorenteam. Während ich dem Witz von Batbara Schöneberger schon immer erlegen bin, finde ich es unglaublich charmant, wie Hubertus Meyer-Burckhardt seinen Gästen das beste Gefühl gibt, das man nur haben kann. Und natürlich habe ich sofort reingeguckt als ich neulich eine Reportage über ihn in der Mediathek entdeckt habe. Und muss seitdem immer wieder an sein Lebensmotto denken, das ihm seine Mutter mit auf den Weg gegeben hat. Es lautet: “Glücklich sein ist eine Entscheidung.” Ich trage es seit Jahresbeginn immer mit mir herum. Manchmal glimmt es nur schwach, weil es vom Korsett des Alltags in die hinterste Ecke gedrängt wird. Aber immer wieder leuchtet es mich an, und bringt mich zum Lächeln.

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