Kliniktasche_BabyWalz

…und bekomme mein Baby! Wir verraten euch, was in die Kliniktasche gehört

Bei mir ist es ja schon einige Jahre her, dass ich meine Kliniktasche für die Geburt meiner Zwillinge gepackt habe. Trotzdem erinnere ich mich daran, als wäre es gestern gewesen. Denn es ist ein besonderes, ein schönes Ritual. Ich erinnere mich aber auch, dass mein Mann fast bei jedem Besuch in der Klinik noch was nachbringen musste, weil ich viel Praktisches vergessen hatte – aber dazu später mehr. Als eine Freundin, die bald ihr Baby bekommt, mich vor einiger Zeit bat, nochmal die wichtigsten Dinge aufzuzählen, fiel mir eines sofort wieder ein: “Nimm einen Duft mit, der nach Geborgenheit riecht!”. Nicht zum Einparfümieren, schließlich soll das Neugeborene ja Mamas eigenen Duft kennen lernen. Sondern einfach so, um mal zwischendurch daran zu schnuppern, wenn einen die Klinikatmosphäre in den Tagen nach der Geburt und der Duft nach Desinfektionsmittel emotional ein bisschen dünnhäutig macht. Was bei mir in jedem Fall so war, da ich eine ganze Woche in der Klinik bleiben musste und meine Kleinen nach einer Frühgeburt gar nicht bei mir waren, sondern auf der Frühchenstation. Da gab es manche Tränen und ein schweres Herz.

Kuscheln? Ganz wichtig nach der Geburt!

Unverzichtbar waren für mich auch: Gemütliche Hausschuhe und ein Wollplaid, in das man sich zwischendurch oder beim Stillen einkuscheln kann. Außerdem Kopfhörer und Lieblingsmusik. Und sonst? Wie gesagt, ich hatte da so Einiges an Equipment vergessen. Euch passiert das jetzt aber nicht, denn ich habe mal das Wichtigste für die Kliniktasche zusammen getragen – und freue mich, euch auch die Ratgeber-Seite von Baby Walz ans Herz zu legen, mit denen ich für diese Kooperation zusammen arbeiten durfte. Dort seht ihr alles im Überblick nochmal.

Das sollte für die Mama in spe mit:

Geht mal im Kopf durch, was ihr zum Wohlfühlen braucht, und was zu eurem Gute-Nacht-Ritual dazu gehört. Ein paar Sachen, die ich dabei hatte:

  • Bademantel
  • Eine bequeme Jogginghose oder Legging
  • Haargummi
  • Warme Socken
  • Lippenbalsam
  • Kamera
  • Lieblingsduft zum Schnuppern (meiner war “Bronze Goddess” von Estée Lauder, er riecht sensationell nach Sonne und Wärme)
  • Natürlich Shampoo, Duschgel, vielleicht einen Lieblings-Lippenstift
  • Hausschuhe
  • Wollplaid oder kuscheligen Schal, z.B. von Westwingnow
  • Still-BH
  • Still-Nachthemd
  • Stilleinlagen (z.B. besonders weich mit Seidenanteil von “Boob”, bei Baby Walz)
  • Brustwarzencreme (“Unbedingt!”, bestätigt Pi)
  • Super, weil herrlich bequem (nicht nur beim Stillen, sondern auch beim Dösen): Ein Stillkissen. Ich liebe das Graue mit den weißen Pünktchen von Fillikid, weil es so schön schlicht aussieht (bunt wird es zuhause jetzt mit Babyspielzeug sowieso). Ihr findet es bei Baby Walz.

Bürokratische Dinge, die mit müssen:

  • Mutterpass
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Versicherungskarte

Zum Anmelden eures Babys auf dem Standesamt braucht es außerdem:

  • Die Geburtsurkunde beider Eltern
  • Heiratsurkunde
  • Seid ihr unverheiratet, muss der Papa noch eine Erklärung über die Anerkennung der Vaterschaft ausfüllen
  • Die Personalausweise von Mama UND Papa

Das Wichtigste fürs Baby in der Kliniktasche:

Je nachdem, ob ihr eine ambulante Geburt plant, und die Klinik ein paar Stunden “danach” wieder verlasst, oder ob ihr nach der natürlichen Geburt bleibt (ein bis drei Tage), einen akuten oder geplanten Kaiserschnitt habt (dann ist etwa mit einer Woche Klinikaufenthalt zu rechnen), braucht ihr natürlich mehr oder weniger Equipment. Diese Liste orientiert sich an etwa drei Tagen:

  • Bodys Gr. 56, 2 bis 4 Stück, ich liebe den mit den Kätzchen von Baby Walz
  • 2 Strampler Gr. 56
  • 1 bis 2 Jäckchen, Größe 56
  • 1 bis 2 Langarmshirts, Größe 56
  • 2 Hosen, Größe 56
  • Ein Paar Söckchen
  • Ein Baumwollmützchen

Und für die Heimfahrt:

  • Babyschale mit Isofix
  • Decke

Photos: