Mai Lieblinge und Ideen für den Muttertag

Eine coole Kette, ein zauberhafter Laden, lecker Spargelrezept, was für Mama (Muttertag, Mädels!) und ein Restaurant-Tipp am Tegernsee (Unbezahlte Werbung, da Markennennung)

Das Handy an der Kette

Ganz ehrlich: Als ich vor einigen Wochen eine Kollegin das erste Mal mit einer Handykette gesehen habe, war ich total baff. Hatte ich noch nie gesehen. Finde ich gut? Finde ich nicht gut? Finde ich gut! Denn auch wenn das Handy Nachmittags, wenn die Kidner zuhause sind, so weit wie möglich außer Sichtweite gelegt und leise gestellt wird (schließlich sollen sie es ja auch nicht mal ständig in der Hand haben) – zu Arbeitszeiten oder unterwegs habe ich es auch immer nebendran am Schreibtisch liegen. Oder eben in der Hosentasche stecken. Da ich generell und jetzt im Mai aber auch sehr gerne Röcke und Kleider trage, ist die Hosentasche allerdings nicht immer eine Option. Deshalb haben mich die praktischen Ketten ganz schön angefixt. Und wenn ich einfach nur das Ding mit der Kette in der Tasche einfach mal schneller finde – perfekt! Am besten gefallen mir die Ketten des Münchner Labels “Oh Hey Girl”. Die gibt es nicht nur in klassischen, gedeckten Farben wie Grau, Navy und Oliv. Sondern auch mit lässigen Mustern wie Camouflage (siehe unten), Leo oder in knallbunt! Jede Kette wird mit einer Handyhülle aus transparentem Silikon und einer schlicht-schönen Schnalle zum Verstellen der Kettengröße geliefert: Die gibt es in den Farben Rosé Gold, Silber oder Schwarz-Silber. So wird aus einem praktischen, ein wunderschönes Accessoire!!

Kate Spade in München

Nicht nur in der Kult-Serie “Sex and the City” trugen die Ladies ihre Taschen, auch Kate Middleton ist schon öfter mit einer Kate-Spade-Tasche gesehen worden. Kein Wunder: die Taschen der, im vergangenen Jahr viel zu früh verstorbenen, amerikanischen Designerin Kate Spade haben einfach Klasse, ohne madamig zu wirken. Man hat das Gefühl, sie sind feminin mit einem Augenzwinkern. Was nicht so viele wissen: Kate Spade hat auch Kleider designt, Schuhe und Brillen. Weitergeführt wird das Label modisch von Designerin Nicola Glass. Mode von Kate Spade ist bunt, aber nie schrill. Und das Schönste: Seit kurzem gibt es den ersten Kate Spade Store Deutschlands in München! Der allein ist schon einen Besuch wert: Roségold, Smaragdgrün, Marmor und Rosé ergeben ein wunderschönes Bild. Die Kate Spade-Teile leuchten darin wie Edelsteine! Meine Freundin und Illustratorin Iris von Fleur d`Iris hat übrigens diese Illu mit dem Spade-typischen Pik-Symbol zum neuen Store entworfen, seht mal her. Macht die nicht Lust auf den frühlingshaften Mai und einen Besuch im Store?

Die beste Spargel-Soße aller Zeiten

Mai und Juni sind kulinarisch meine liebsten Monate, denn: Es gibt Spargel!!! Ich liebe Spargel und esse ihn am liebsten mit einer Soße, die ich von meiner Mama kenne. Den Spargel selbst und die Beilagen bereite ich zunächst ganz klassisch zu: Die geschälten Spargelstangen zehn bis 12 Minuten in einen Topf mit sprudelndem Wasser (etwas Butter, Salz und eine Prise Zucker dazu geben) kochen. Schon vorher längs aufgeschnittene Kartoffeln auf ein Backblech geben, salzen, pfeffern und mit etwas Öl beträufeln, außerdem Rosmarin darüber streuen und für etwa 40 Minten bei 200 Grad in den Backofen schieben. Außerdem gekochten Schinken auf einem Teller vorbereiten und kalt stellen. So, jetzt aber zur Soße: Dafür koche ich ein Ei hart und hacke es nach dem Abkühlen klein. Zudem jeweils einen Esslöffel Kapern und Petersilieblätter klein hacken. Alles in eine kleine Schüssel geben und vermengen. Zum Würzen verwende ich Salz und Peffer, einen Teelöffel Kapernsaft sowie etwas Limettensaft und einen guten Teelöffel Olivenöl. Nochmal verrühren und ziehen lassen bis Kartoffeln und Spargel fertig sind. Die Soße schmeckt so frisch und ist zum Spargel wirklich ein Gedicht (nebenbei viel leichter als eine Hollandaise)! Lasst es euch schmecken!

Muttertagsideen

Ja, die Damen, ganz richtig: Am 12. Mai ist Muttertag! Wer von euch also noch nichts Hübsches für seine Mama hat, schnell schnell. Es gibt ganz einfache Ideen: Ich glaube, jede Mama freut sich zum Beispiel über einen selbst gebackenen Kuchen. Stand sie nicht selbst schon x-mal in der Küche, und hat einen für uns gezaubert? Eben. Auch wunderschön: Zeit verschenken, und einen Ausflug machen, zum Beispiel an den Tegernsee (siehe unten). Oder ein Buch schenken. Aber eben nicht irgendeines. Sondern eines, das zu Herzen geht. Wie “Die Frauen von La Principal” von Lluís Llach. Der Katalane ist eigentlich Sänger, und hat sein erstes Buch geschrieben: Ein Generationenbuch über Großmutter, Mutter und Enkelin: Mich hat es durch seine Emotionen, aber auch durch seinen Witz gekriegt. Es umfasst die Jahre 1893 bis 2001 und zeigt wie sich die drei Frauen auf dem familiären Weingut “La Principal” zu behaupten wissen. Dabei hangelt sich die Geschichte natürlich auch an den politischen Ereignissen der jeweiligen Zeit entlang, und spannend wird´s dann auch noch…hach!

Buch_muttertag_mai

Mein Lieblingsziel am Tegernsee

Okay, nicht ganz richtig: Es müsste heißen, EINES meiner Lieblinsgziel am Tegernsee (siehe zum Beispiel hier). Der wiederum – das wisst ihr längst – zieht mich halt einfach magisch an. Auch wenn der Starnberger See um einiges wärmer zum Baden ist – zum Spazieren gehen und Wandern und anschließend einkehren, ist der Tegernsee eben noch ein bisserl attraktiver, finde zumindest ich. Und wenn ihr nach der vielen Bewegung mal eine Stärkung braucht, seid ihr im “Voitlhof zum Zotzn” genau richtig: Der Gasthof in Rottach-Egern wird als Familienbetrieb von den Bogners geführt. Das Besondere: Der historische Hof wurde vor ein paar Jahren in Brixlegg/Tirol abgetragen und in Rottach wieder aufgebaut. Zusätzlich zum Gasthof befinden sich auf dem schönen Gelände eine Hutmacherei, ein bäuerliches Museum, das hübsche Café Gäuwagerl und ein Spielplatz. Besonders lecker im Voitlhof sind übrigens der Schweinebraten, den es in unterschiedlichen Variationen gibt, und verschiedenste Knödel. Mmhh…

Ich wünsche euch einen schönen und leckeren Mai! Eure Jules

Photos:

Title-Photo: Thanks to Cathryn Lavery on Unsplash

Header-Photo: Thanks to Amy Shamblen on Unsplash

Handykette: Oh Hey Girl

Illustration: Fleur d`Iris Stationery

Voitlhof: Voitlhof